11.12.2014, 14:50

Aktion Mensch Antrag genehmigt

„Die Aktion Mensch unterstützt mit ihrem Förderprogramm Inklusion Projekte und Initiativen, die vor Ort unterschiedliche Akteure aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vernetzen.“

Mitte August erreichte die BFL schließlich die lang ersehnte Genehmigung des Inklusionsprojekts, welches bereits in einer einjährigen Vorlauf- und Planungsphase von Frau Christin Finkenstein vorbereitet wurde. Das Projekt wird seit dem Startschuss im August über drei Jahre mit 250.000 EURO von der Aktion Mensch gefördert.

Die Vorlauf und Planungsphase

Ganze sechs Kooperationspartner konnten in der Vorlauf- und Planungsphase für das Projekt gewonnen werden. Darunter befinden sich die Gemeinden, in denen auch die BFL ihren Sitz hat – Frickenhausen und Oberboihingen. Außerdem stellen auch das Landratsamt Esslingen und die DHBW Stuttgart wertvolle Partner dar.
Da fehlten nur noch die anliegenden Städte – Wendlingen am Neckar und Nürtingen. Auch diese konnten erfreuli- cherweise in die Projektkooperation aufgenommen werden.

Die sechs Kooperationspartner und die BFL stellen nun das Grundgerüst des Projekts dar.

Die Handlungsfelder

Als Handlungsfelder hat sich die Einrichtung für „Bildung“ und „Freizeit“ entschieden. Im Rahmen dieser Themen soll mit den in der Vorlauf- und Planungsphase gewonnenen Kooperationspartnern Inklusion vorangetrieben und umgesetzt werden. Dies soll beispielsweise durch die Teilnahme an Veranstaltungen oder die Organisation von Fortbildungen für Menschen mit und ohne Behinderung realisiert werden. Zudem sollen – neben einer verstärkten und breit angelegten Öffentlichkeitsarbeit - Netzwerke innerhalb der Gemeinden entstehen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenführen.

Koordination und Organe

Seitens der BFL wird das Projekt von zwei Projektstellen koordiniert. Diese sind einer Projektleitung untergeordnet.

Koordination und Organe

Seitens der BFL wird das Projekt von zwei Projektstellen koordiniert. Diese sind einer Projektleitung untergeordnet. Des Weiteren bildet das Inklusionsteam, welches aus Menschen mit und ohne Behinderung besteht, einen fundamentalen Bestandteil. Das Inklusionsteam setzt sich zum einen für die Wünsche, Bedürfnisse und Belange von Menschen mit Behinderung und zum anderen für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zu inklusiven Strukturen ein.

Der Projektbeirat setzt sich zusammen aus jeweils einem Vertreter der sechs Kooperationspartner und zwei Vertre- tern aus dem Inklusionsteam.

Auf operativer Ebene sollen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Interessensthemen gegründet werden. Diese Arbeitsgruppen werden offen sein für jeden und alle. Dadurch soll eine inklusive Struktur im Fundament realisiert  werden, die vielfältige Kooperationen ermöglicht.

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