02.08.2017, 13:56

Mein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V.


Tamara Baumgärtel (links) berichtet über die Vorzüge ihres freiwilligen sozialen Jahres.

Nachdem ich letztes Jahr die Schule beendet hatte, wollte ich nicht direkt mit der Ausbildung beginnen, sondern entschied mich stattdessen für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V. Ich durfte die Werkstatt für behinderte Menschen in Oberboihingen kennenlernen, insbesondere den Berufsbildungsbereich. Dies ist ein eigener Raum angegliedert an die Werkstatt, in dem Menschen mit Behinderung nach der Schule den Arbeitsalltag kennenlernen und eine Grundausbildung verschiedener Fähigkeiten erfahren können, die im beruflichen Leben wichtig sind. Neben mancher Werkstatttätigkeit, wird dort ebenfalls gebastelt, um die Feinmotorik zu fördern oder mit Holz und anderen Materialien gearbeitet. Ich lernte nicht nur die Beschäftigten im sogenannten BBB (Berufsbildungsbereich) kennen, sondern auch die, die in der Werkstatt tätig sind. Dadurch hatte ich mehr Bezug zu Menschen mit verschiedenen Handicaps und bemerkte schnell, dass sie sehr viel können. So unterstützte ich zum Beispiel bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes eines Werkstatt-Beschäftigten, begleitete Rollstuhlfahrer oder bereitete in der Pause das Essen für manche Personen vor.

 

Viele Grüße

Tamara Baumgärtel

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