06.12.2017, 09:37

SWOP-Erlöse zu Gunsten der Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V.


Geschäftsführer Frank Schweizer (Zweiter von rechts, Tresor Lifestyle Nürtingen) überreichte stellvertretend für seine wohlwollende Kundschaft den Beschäftigten (v.l.:) Michael Braun und Elisabeth Neumann und Bereichsleiter Tobias Reiser (rechts, Werkstatt für behinderte Menschen, Oberboihingen) der Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V. einen Scheck über 500 Euro.

SWOP (Save world‘s own properties) wurde vom niederländischen Modeunternehmer René Broeders entwickelt und umgesetzt. Der Grundgedanke dieses Automaten ist die Weiterverwertung ausgemusterter Kleidungsstücke. Alle Kleidungsstücke, die dem SWOP-Automaten zugeführt werden, werden wiederverwendet. Der Automat dient somit  dem Erhalt und der Schonung von Ressourcen.

Der deutsche Modeunternehmer Frank Schweizer bekam Wind von diesem Projekt und war von der Idee überzeugt. Er stellte deutschlandweit den ersten SWOP-Automaten in seinen Fashion Stores „Laufsteg“ und „TRESOR“ in Nürtingen auf. Die Kunden, welche ihre gebrauchten Kleidungsstücke zum Recyceln in den SWOP-Automaten abgeben, erhalten einen Sofortrabatt von 5% auf Ihren Einkauf. Zudem können sie unter elf regionalen, sozialen Einrichtungen auswählen, denen die Recycling-Erlöse des „geswopten“ Kleidungsstücks zugehen sollen. Darunter befindet sich auch die Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V. (BFL).

Anfang Dezember fand schließlich die Spendenübergabe im „Laufsteg“, Nürtingen statt. Stattliche 500 Euro kamen bei der Aktion zusammen. Die Behinderten-Förderung-Linsenhofen wurde unter den elf Organisationen außerdem von den meisten Kunden als begünstigte Einrichtung ausgewählt. „Es ist eine stolze Summe, welche die Kunden mit ihrer Stimme und ihrer Auswahl für die BFL e.V. erzielen konnten.“, freute sich Frank Schweizer. Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich einen Urlaub zu leisten, für diese Menschen mit Handicap wird die BFL die Spenden einsetzen. „Wir freuen uns über die tolle Idee, einen SWOP-Automaten aufzustellen und über die daraus resultierte Spende!“, bedanke sich Tobias Reiser bei Frank Schweizer.

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